Auslandsversicherungen

Internationale Freiwilligendienste im In- und Ausland bedürfen einer fachlich qualifizierten Risikoeinschätzung. Daran knüpfen vor allem die Vorbereitung und weitere Vorbeugemaßnahmen zur Gesundheit und Sicherheit der Freiwilligen an.

 

Auslandsversicherungen wie sie mit dem fid-Versicherungspaket im fid-Gruppenvertrag von Trägerorganisationen abgeschlossen werden können, decken schließlich die Folgekosten von Schadensfällen ab. Damit müssen vor allem Schadensfolgen gedeckt sein, die durch leistungsfähige Auslandskranken-, Unfall- bzw. Invaliditäts- und Haftpflichtversicherungen aufgefangen werden können.

 

Nur in Ausnahmefällen sind internationale Freiwilligendienste in die Rentenversicherung eingeschlossen, denn sie stellen aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht in aller Regel kein Beschäftigungsverhältnis dar. Beachtenswerte Ausnahmen sind v.a.: das „Freiwillige Soziale Jahr im Ausland“, für das zusätzlich Beiträge in die Rentenversicherung und in die Berufsgenossenschaft des jeweiligen Dienst-Trägers gezahlt werden, der entwicklungspolitische Freiwilligendienst, wenn er über das Förderprogramm „weltwärts“ finanziert wird und mit diesem eine gesetzlichen Unfallversicherung über die„Unfallkasse des Bundes“ eingeschlossen ist und alle Freiwilligendienste, die über ihre eigenen Trägerorganisationen auch die Freiwilligen in ihre zuständige Berufsgenossenschaft melden und sie damit für alle Unfallfolgen aus der Dienstausübung auch dort zusätzlich mitversichern.