Gesundheit und Sicherheit

Der vorbeugenden Begegnung mit möglichen Krisen, Belastungen und Konflikten dient eine gute umfassende Vorbereitung auf den Auslandsfreiwilligendienst. Ziel ist, allen möglichen Überbelastungssituationen vorzubeugen oder diese weitgehend einzuschränken. Ohne dabei Gefahren und Gefährdungen von vornherein dramatisieren zu wollen geschieht dies vor allem über

  • Eine gründliche Gesundheitsprüfung, z.B. mit Blick auf bevorstehende besondere klimatische Belastungen, ggf. im Rahmen von ärztlichen Untersuchungen (Allgemein- und Zahnmedizin)
  • Eingehende Impfberatung und Impfung über einen Facharzt für Reise- oder Tropenmedizin
  • Eintrag in die ELEFAND-Liste der Deutschen Botschaft über eine elektronische Meldung im jeweiligen Gastland für alle Evakuierungsfälle u.ä.m.
  • die Einschätzung der konkreten Lebensbedingungen und Gefährdungen am Aufenthaltsort oder im gesamten Gastland (gesundheitliche Gefährdungen, Kriminalität, Sicherheit im alltäglichen Verkehr, Wohnraumschutz, Bedrohungen durch verschiedene Formen der Gewalt, Naturkatastrophen u.a.m.)
  • Abklärung der eigenen Lebens- und Ernährungsweise unter Einschränkung bzw. Vermeidung von Drogenkonsum und risikoträchtiger Freizeitgestaltung
  • der Abfrage des Notfall- und Krisenmanagements der Träger- bzw. Entsendeorganisationen in Verbindung mit den ausländischen Partnerstellen, die für die fortlaufende Begleitung Verantwortung übernehmen
  • durch Vorbereitung und Mitführung eines Notfall-Kärtchens mit allen wichtigen Telefonnummern für dringende und Notfälle (Vgl. fid-Notfallkärtchen)
  • Prüfung der Bedingungen und Leistungen von Auslandsversicherungen in Verbindung mit einem umfassenden und gut nutzbaren Krisen- und Notfallmanagement (siehe fid-Versicherungspaket und Bereitschaftstelefon 24 h) zu einem Kostenbeitrag von 10,-€ pauschal für die gesamte Dienstzeit eines jeden Freiwilligen.